Das Förderprogramm "Innovative regionale Wachstumskerne" startete 2001 mit dem Ziel, die in Ostdeutschland vorhandenen Kompetenzen und Potenziale wirkungsvoll zu nutzen und systematisch weiterzuentwickeln. Das Programm fördert Bündnisse aus Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die entweder bereits über eine gemeinsame, besondere Technologieplattform in ihrer Region verfügen oder das Potenzial für die Entwicklung einer solchen Plattform besitzen.

Die einzigartige Kompetenz einer Region kann zum Beispiel das Beherrschen bestimmter Technologien und Verfahren oder die besondere Verarbeitung von Materialien sein. Oftmals sind diese Alleinstellungsmerkmale in einer langen regionalen Tradition begründet und in Unternehmen und Forschungseinrichtungen verankert oder durch Patente geschützt.

Von den Bündnissen verlangt das BMBF eine fundierte marktorientierte Strategie, um langfristig innovative, am Markt erfolgreiche Produkte zu entwickeln und die regionale Wertschöpfung zu steigern. Im günstigsten Fall kann dies der Anfang eines "Cluster-Prozesses" sein.
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Programm "Innovative regionale Wachstumskerne"